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Canon PowerShot A640

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10 Megapixel

Canon PowerShot A640 Digitalkamera
Die PowerShot A640 ist mit 10 Megapixel Auflösung das neue Flaggschiff der PowerShot-A-Serie.

Lichtstarkes 4fach-Zoomobjektiv
Das optische 4fach-Zoomobjektiv bietet viel kreativen Spielraum, es deckt einen Brennweitenbereich von 35 140 mm (äquivalent zum Kleinbild) ab. Die Objektivkonstruktion beinhaltet acht Elemente in sieben Gruppen, dabei kommen zwei asphärische Linsen zum Einsatz, die für eine maximale Bildschärfe über das gesamte Bildfeld sorgen. Mit einer maximalen Blendenöffnung von 1:2,8 in der Weitwinkelstellung bis 1:4,1 in der maximalen Telestellung ist das Objektiv zudem sehr lichtstark.
Produktbeschreibung des Herstellers

Testberichte A640

Hervorragende Kamera mit viel kreativem Spielraum / Test vom 27. Dez. 2006
Ich habe die Powershot A640 als Austauschgerät für meine bisherige Kamera mit Sensordefekt erhalten. Der Gewährleistungsaustausch war sehr kulant und schnell. Beim Kauf einer Kamera von Canon ist man in Sachen Gewährleistung also auf der sicheren Seite.

Canon bietet generell zwei Hauptserien für Digitalkameras an, "PowerShot" und "Digital IXUS". (außerdem die digitalen Spigelreflexkameras "EOS") PowerShot Kameras haben idR. mehr Aufnahmemodi und einen umfangreicheren manuellen Modus. Außerdem können generell Weitwinkel- und Teleobjektive aufgesetzt werden. Digital IXUS Kameras sind meist kleiner und mit einem größeren Display ausgestattet. Alle weiteren Eigenschaften sind vergleichbar und werden mit steigender Seriennummer besser.

Die Powershot A640 gehört derzeit zur gehobenen PowerShot Klasse und bietet mit 10 MPix, 2.5 Zoll Display und diversen Einstellmöglichkeiten bereits die modernsten Funktionen der Serie an. Eine Besonderheit ist das Schwenkbare Display, welches ich auch für die alltägliche Photographie enorm praktisch finde.

Die Qualität der Bilder ist hervorragend. Im automatischen Modus findet die A640 fast immer die richtigen Einstellungen und nutzt dabei die flexible 9 - Felderkennung gut aus. Im manuellen Modus kann praktisch alles per Hand eingestellt werden: Blende, Belichtungszeit, Fokus, Weißabgleich, Blitzintensität, uvm. Ich selbst arbeite meist im halbautomatischen Modus (P).

Die A640 wird mit 4 AA Batterein/Akkus bestückt, was für eine lange Laufzeit sorgt. Leider ist der SD - Kartenslot hinter derselben Klappe, wie die Batterien.

Besonders hervorheben möchte ich schließlich die erweiterte Videofunktion. Bei 30 fps läuft der Film flüssig und mit 640 x 480 oder 320 x 240 durchgehend, bis die Speicherkarte voll ist. Dabei findet ständig die Helligkeitskorrektur statt, so dass man auch bei wechselnden Lichtverhältnissen durchgehend filmen kann. Während der Aufnahme lässt sich nun auch der Digitalzoom, nicht aber der optische, verwenden.



Einfach klasse ! / Test vom 22. Oktober 2006
Der erste Eindruck: Die Kamera kommt im edlen Schwarz daher und hebt sich von den üblichen Silberlingen ab.

Vorweg: Ich hatte vorher die A620 und davor eine G2 - ich bin also an Canon gewöhnt und mußte mir nicht die Mühe machen, die Bedienungsanleitung auszupacken - die Tasten sind logisch angeordnet, die Funktion klar und man findet sich im Menü sofort zurecht.

Wie auch bei der A620 und der G2 ist das Display schwenkbar. Für mich genial - man hat auch bei ungewöhnlichen Aufnahmewinkeln oder Selbstportraits alles im Blick und man klebt nicht mit der Wange am Bildschim, wenn man mal den optischen Sucher benutzt. Übrigens ist ein optischer Sucher bei den heutigen Kompaktkameras wohl nicht mehr so üblich. Diesen wird man aber spätestens im Sommerurlaub bei heller Sonne zu schätzen wissen.

Auch hat die A640 die schnelle Einschaltzeit und kurze Auslöseverzögerung übernommen. Die Mehrfeldmessung hat mich bisher immer mit scharfen Bildern versorgt. Neben dem automatischen Modus hat man vollständige Kontrolle über eine Zeitautomatik, Blendenautomatik, manuellen Modus, manueller Fokussiermölichkeit und zahlreichen Motivprogrammen.

Das hochwertige Objektiv ist identisch bei allen Modellen der A6xx-Reihe und entspricht einem 4xZoom mit einer Brennweite von 35-140mm bei einer Lichtstärke von 1:2,8-4,1. Stichwort Lichtstärke: Obwohl die A640 die gleiche 1/8 Zoll Sensorgröße wie A620 besitzt und daraus eine höhere Auflösung kitzelt, liegt die Startlichtstärke bei 80 ASA statt bei 50 ASA. Das sollte so etwa eine halbe Blende bringen. Ich konnte keine stärkere Rauschneigung feststellen und habe auch den zahlreichen Tests darüber nichts entnehmen können.

Der große Vorteil für mich war aber nicht etwa die höhere Auflösung, denn von 7,1 Megapixel auf 10 Megapixel ist ein kein gewaltiger Sprung, sondern das größere Display - das macht schon einen Unterschied von 2 Zoll auf 2,5 Zoll. Vorsicht mit Fingerabdrücken - eine Displayschutzfolie hatte ich glücklicherweise gleich mitgekauft.

Ansonsten konnte ich das lästige Pfeifen im Ton bei Videoaufnahmen nicht mehr bemerken - es kommt mir so vor, als wäre die Frequenz geändert, so dass es nicht mehr auffällt. Videos im Format 640x480 und 30 Bildern/sec. sind bis zu einer Grö0e von 1 GB möglich.

Die Stromeffizienz wurde verbessert, so dass die Akkus jetzt deutlich länger halten. Ein Kaufargument war für mich auch, dass handelsübliche Mignon (AA) Akkus zu Einsatz kommen, statt teuren Spezial-LI-Akkus. So hat man fast immer und überall Nachschub. Übrigens sind die Sanyo Enerloop-Akkus einen Blick wert. Diese glänzen mit ca. 2000 mAH nicht unbedingt mit einer superhohen Kapazität, können aber viel länger die benötigte Spannung abgeben und entladen sich über einen längeren Zeitraum hinweg praktisch nicht. Doch das nur am Rande.

Gibt es auch etwas zu meckern? Nun gut, die Abmessungen und das Gewicht liegt durch den optischen Sucher, den klappbaren Bildschirm und den Mignon-Akkus etwas höher als bei den Ultrakompakten Kameras, jedoch finde ich etwas Gewicht eher angenehm und hilft mir, eine ruhige Hand zu bewahren.

Der Schacht für die SD-Karte liegt jetzt nicht mehr unter einer seperaten Klappe unter den Anschlußbuchsen, sondern im Batteriefach. So muß man das Batteriefach öffnen, wenn man die Speicherkarte wechseln will. Aber so oft muß man dort nicht ran - vor allem nicht, wenn man sich eine 4GB SD-Karte zulegt, wie die 150x von Transcend, die ich empfehlen kann - da kommt man schon eine ganze Zeit ohne einen Wechsel aus.

Im Zusammenspiel mit der maximalen Empfindlichkeit äquivalent ISO 800 erweitert sich der Einsatzbereich bei kritischen Lichtverhältnissen ohne Blitz. Die optional einstellbare High-ISO-Auto-Funktion wählt, abhängig von den Lichtverhältnissen, automatisch eine höhere Empfindlichkeit, um eine kürzere Verschlusszeit zu erzielen. So können Unschärfen durch Verwacklung und Bewegungen im Motiv reduziert werden.

Extra-Portion Auflösung
Die hohen Auflösungen der PowerShot A640 von 10,0 Megapixel bieten üppige Reserven für kreative Bildausschnitte, die auch im Druck groß herauskommen.
Auch die neue Safety-Zoom-Funktion macht sich die Extra-Portion Auflösung zunutze. Im Gegensatz zum bisher bekannten Digitalzoom, wird bei der Safety-Zoom-Funktion die Auflösung nicht unkontrollierbar durch Interpolation reduziert. Für die Safety-Zoom-Funktion wird zuerst eine Auflösung unterhalb der Maximalauflösung gewählt. Wird beim Zoomen der optische Zoombereich überschritten, so nutzt der Safety-Zoom die echten Pixelreserven zwischen Sensorauflösung und vorgewählter Auflösung. Der Safety-Zoom begrenzt den Zoombereich, bevor die Bilddaten digital interpoliert werden müssten. So bleibt bei der gewählten Auflösung die Bildqualität erhalten.
Bei der Auflösung Medium 3 (1600 x 1200 Pixel) zum Beispiel lässt sich bei der PowerShot A640 so effektiv ein 9,1-facher Zoomfaktor erzielen. Diese Auflösung liefert beispielsweise die Grundlage für qualitativ hochwertige Fotodrucke im Postkartenformat von 10 x 15 cm.
Im Gegensatz dazu vergrößert der optional zuschaltbare „digitale Telekonverter“ die Zoomwirkung im Maximalfall um den Faktor 2,3 (PowerShot A640). Dadurch beginnt der Zoombereich erst bei zirka 70 beziehungsweise zirka 80 mm, allerdings bei der maximalen Blendenöffnung von 1:2,8. Dies bedeutet einen Lichtstärkegewinn gegenüber der optisch gezoomten Brennweite.

Für ungewöhnliche Perspektiven
Das neue große 2,5-Zoll-Display ist dreh- und schwenkbar, um Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven, beispielsweise über Kopf oder aus der Froschperspektive, zu erleichtern. Die optional zuschaltbaren Gitternetzlinien erleichtern dabei die Bildkomposition. Auf Wunsch steht auch eine Markierung für Fotos im Seitenverhältnis 3:2 zur Verfügung, so dass die Bildwirkung für typische Druckformate wie das 10 x 15 cm-Postkartenformat bereits bei der Aufnahme am Display beurteilt werden kann.
Die neue Resume-Playback-Funktion zeigt bei der Bildwiedergabe das zuletzt betrachtete Bild und die Überbelichtungswarnung zeigt bei der Wiedergabe die überbelichteten Bereiche einer Aufnahme an. Zur Aufnahme steht dem Fotografen alternativ zum LC-Display aber auch ein optischer Zoom-Sucher zur Verfügung.

Kreative Fotofunktionen
Die beiden neuen PowerShot-Modelle bieten zahlreiche Funktionen, die den Anwender bei kreativen Fotoaufnahmen unterstützen. So stehen insgesamt 21 Aufnahmeprogramme zur Verfügung, zu denen neben der Programmautomatik und den Special-Scene-Modi auch die klassischen Spiegelreflexprogramme wie Blendenvorwahl, Zeitvorwahl und manuelle Belichtungssteuerung gehören. Auch die Funktion für die Blitzsynchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang kommt aus dem SLR-Bereich und ermöglicht kreative Experimente bei Langzeitaufnahmen mit Blitz, der in diesem Modus erst zum Ende der Belichtung ausgelöst wird. Mit Hilfe der My-Color-Effekte lassen sich die Fotos vor oder nach der Aufnahme künstlerisch bearbeiten. Der Movie-Modus für Videoclips mit Ton bietet volle VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel) und arbeitet mit 30 Bildern pro Sekunde.
Weitere Ausstattungsmerkmale
Neben einem 9-Punkt-Autofokus bieten die beiden Kameras auch eine FlexiZone-AF/AE –Steuerung, mit der sich Messfelder manuell innerhalb eines großen Bildbereichs verschieben lassen. Der bewährte DIGIC–II-Bildprozessor von Canon erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit der Kamera und sorgt gleichzeitig für eine hohe Bildqualität.
PowerShot A640 bietet volle Unterstützung des PictBridge-Standards für den Direktdruck. Das separate Druckmenü und die Print/Share-Taste machen die Bedienung in Verbindung mit einem Canon-Pixma- oder Selphy-Drucker besonders komfortabel.
Zusätzlich zu SD- und MMC-Speicherkarten unterstützen beide Modelle das neue SDHC-Format für Speicherkapazitäten von bis zu 32 Gigabyte – für noch mehr Fotos und Videos in bester Qualität.

Zubehör und Lieferumfang
Optional erhältlich sind ein 0,7fach-Weitwinkelkonverter und ein 1,75fach-Telekonverter, die den optischen Zoombereich vergrößern. Der externe High-Power-Flash HF-DC1 vergrößert die Blitzreichweite für Aufnahmen bei dunkleren Aufnahmebedingungen. Das neue optional erhältliche Unterwassergehäuse WP-DC8 hält dicht bis zu einer Tiefe von maximal 40 m – nützlich ist das Gehäuse auch als Schutz in feuchten oder schmutzigen Umgebungen oder beim Wassersport.
Im Lieferumfang der Kameras enthalten sind vier Batterien, Anschluss-kabel für USB und Video, eine 16-MB-SD-Speicherkarte sowie ein Canon-Softwarepaket für Windows und Mac, das den Anwender bei der Übertragung, Betrachtung und Bearbeitung der Fotos und Videoclips unterstützt. Registrierten Benutzern der Kamera stehen 100 MB Speicherplatz im Canon-Image-Gateway zur Verfügung.

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